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Fakturierung

Strukturierte Adressen: was sich am 1. Oktober 2026 für deine QR-Rechnungen ändert

4 Min. Lesezeit

Wenn deine Fakturierungssoftware von vor 2025 stammt, können deine QR-Rechnungen ab dem 1. Oktober 2026 zurückgewiesen werden. Hier steht warum, und wie du in zwei Minuten herausfindest, ob es dich betrifft.

Was sich im November 2025 geändert hat

Version 2.3 des Swiss QR Standard lässt im QR-Code nur noch ein Adressformat zu: die strukturierte Adresse, «Typ S». Strasse. Hausnummer. Postleitzahl. Ort und Land haben darin je ein eigenes Feld. Das alte kombinierte Format, «Typ K», bei dem die ganze Adresse auf zwei Freitextzeilen stand, ist nicht mehr erlaubt.

Warum der 30. September 2026

Die Banken haben nicht abrupt abgeschaltet. Sie verarbeiten Rechnungen im Freitextformat weiterhin, aber aus Kulanz, und diese Kulanz endet Ende September 2026. Ab dem 1. Oktober kann eine QR-Rechnung mit Freitextadresse zurückgewiesen werden. Dann steht dein Kunde vor einer Zahlung, die nicht durchgeht, ohne zu verstehen warum.

So findest du heraus, ob es dich betrifft

  • Öffne eine kürzlich versandte Rechnung und schau dir unten den Zahlteil an.
  • Steht die Adresse des Empfängers oder des Zahlers auf einer durchgehenden Zeile, ohne klare Trennung zwischen Strasse und Hausnummer, bist du wahrscheinlich noch im Freitextformat.
  • Im Zweifel frag deinen Softwareanbieter: «Liefern Ihre QR-Rechnungen Adressen vom Typ S?» Er weiss die Antwort.

Was es von dir verlangt

Nichts Kompliziertes, aber die Adressen deiner Kunden müssen vollständig und aufgeteilt sein: Strasse und Hausnummer, PLZ. Ort. Land. Ein Kundendatensatz, in dem alles in einem einzigen Feld klebt, kann keine strukturierte Adresse erzeugen, egal mit welcher Software. Jetzt ist der richtige Moment, im Adressbuch aufzuräumen. Einmal in Ruhe ist besser als im September unter Druck.